Warum Menschen mehr Gewicht haben als Firmenseiten

Menschen folgen Menschen. Auf LinkedIn lesen Kund:innen, Partner und Bewerber:innen lieber, was eine Person denkt, als was eine Firma ankündigt. Persönliche Beiträge starten deshalb Gespräche, die eine Firmenseite allein selten auslöst.
Das heißt nicht, dass die Firmenseite überflüssig ist. Sie gibt der Marke ein Zuhause. Die Personen geben ihr eine Stimme.
Zuerst das Profil
Wer Beiträge schreibt, wird angesehen. Das Profil sollte deshalb vorher stimmen.
- Ein klares Foto, auf dem man Sie wiedererkennt.
- Eine Überschrift, die sagt, wem Sie wobei helfen, statt nur den Titel zu nennen.
- Ein Text über Sie in der ersten Person, der erklärt, was Sie antreibt.
- Ein Verweis auf Ihr Unternehmen und auf das, was Besucher:innen als Nächstes tun können.
Worüber schreiben

Gute Themen liegen dort, wo Ihre Erfahrung auf die Fragen Ihrer Kund:innen trifft. Was fragen sie immer wieder? Welche Fehler sehen Sie oft? Was haben Sie in einem Projekt gelernt?
Ein Beitrag muss nicht groß sein. Eine klare Beobachtung mit einem Beispiel reicht. Vermeiden Sie reine Ankündigungen und Eigenlob, sie sind schnell vergessen.
Rhythmus und Formate
Wichtiger als die Menge ist, dass Sie durchhalten. Ein Rhythmus, den Sie über Monate schaffen, wirkt stärker als ein kurzer Sprint. Textbeiträge, Dokumente mit mehreren Seiten und kurze Videos lassen sich mischen.
Kommentieren Sie auch bei anderen. Ein ehrlicher Kommentar unter dem Beitrag einer Fachperson bringt oft mehr Sichtbarkeit als ein eigener Beitrag.
Ohne sich zu verbiegen
Authentisch zu wirken heißt nicht, alles zu zeigen. Legen Sie vorab fest, worüber Sie sprechen und worüber nicht. Schreiben Sie so, wie Sie im Gespräch klingen, und streichen Sie Wörter, die Sie nie sagen würden.
Bei Caspering entstehen die Beiträge aus Gesprächen mit Ihnen. Wir schreiben vor, Sie ändern und geben frei. Erst dann wird veröffentlicht.
Woran Sie den Erfolg sehen
Zählen Sie nicht nur Likes. Aussagekräftiger sind Profilaufrufe, passende neue Kontakte, Kommentare von Fachleuten und Gesprächsanfragen. Wir werten sie pro Person aus und nennen Zeitraum und Quelle, damit Sie sehen, was sich verändert hat.






