Was kostet eine Social-Media-Agentur?

Einen Standardpreis gibt es nicht. Dieser Ratgeber erklärt, wovon der Preis abhängt, was Sie vergleichen sollten und woran Sie ein faires Angebot erkennen.

5 Minuten LesezeitStand

Inhaberin liest am Ladentresen nachdenklich ein Angebot
Taschenrechner, Notizbuch und Stift auf einem Holzschreibtisch
Zwei Hände schieben ein ausgedrucktes Angebot über den Tisch
Café-Inhaber und Berater sprechen an einem Fenstertisch
Frau unterschreibt mit Füller ein Dokument, daneben eine pinke Mappe

Kurz gesagt

Kleines Team geht am Küchentisch ausgedruckte Budgetpläne durch

Was eine Social-Media-Agentur kostet, hängt vom Umfang ab, nicht vom Logo auf der Rechnung. Zwei Angebote mit demselben Preis können sehr Verschiedenes enthalten, und zwei Angebote mit verschiedenen Preisen können dasselbe meinen.

Deshalb lohnt es sich, zuerst den Umfang zu klären und erst dann zu vergleichen. Caspering legt den Umfang nach dem Kanal-Audit fest. Vorher nennen wir keine Zahl, weil sie nichts aussagen würde.

Wovon der Preis abhängt

Die folgenden Punkte bestimmen den Aufwand einer laufenden Betreuung. Je mehr davon auf Ihren Fall zutreffen, desto größer der Umfang.

  • Kanäle: Jede Plattform hat eigene Formate, eigene Regeln und einen eigenen Rhythmus. Zwei Kanäle brauchen mehr Arbeit als einer.
  • Menge und Art der Inhalte: Ein Textbeitrag ist schneller gemacht als ein Reel, und ein Reel schneller als ein Dreh mit mehreren Personen.
  • Produktion: Fotoshootings, Videodrehs und Motion-Design brauchen Menschen, Technik und Zeit.
  • Community-Zeiten: Wer an 365 Tagen im Jahr eine Antwort will, braucht mehr Besetzung als eine Betreuung an Werktagen.
  • Strategie und Berichte: Ein Kanal-Audit, ein Redaktionsplan und ein Monatsbericht sind Arbeit, die man später bemerkt, aber nicht sieht.
  • Abstimmung: Je mehr Menschen bei Ihnen freigeben, desto mehr Zeit braucht das Projekt.

Honorar und Werbebudget sind zwei Posten

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Das Honorar bezahlt die Arbeit der Agentur. Das Werbebudget bezahlt die Reichweite, die Sie bei den Plattformen kaufen. Es geht direkt an die Plattform, etwa Meta, TikTok oder LinkedIn, und gehört nicht in die Honorarrechnung.

Seriöse Angebote weisen beides getrennt aus. Sie sehen dann, was die Agentur kostet und was die Anzeigen kosten, und können beides unabhängig anpassen. Wer beides vermischt, macht es schwer, Wirkung und Aufwand zu vergleichen.

Woran Sie ein faires Angebot erkennen

Ein faires Angebot beschreibt, was passiert. Es ist keine Zahl mit einem Versprechen, sondern ein klarer, vereinbarter Umfang.

  • Es nennt Kanäle, Inhalte, Reaktionszeiten und Berichte in nachvollziehbarem Umfang.
  • Es weist Honorar, Produktionskosten und Werbebudget getrennt aus.
  • Es nennt Laufzeit und Kündigungsfristen offen.
  • Es sagt, wer Ihre Ansprechperson ist und ob sie bleibt.
  • Es legt Kennzahlen fest und nennt, wie oft berichtet wird.
  • Es verspricht keine Follower-Zahlen und keine feste Reichweite.

Warnzeichen

Misstrauen ist angebracht, wenn eine Agentur ohne Gespräch einen Preis nennt, wenn im Angebot nicht steht, was geliefert wird, oder wenn Ergebnisse versprochen werden, die niemand garantieren kann. Auch wechselnde Ansprechpersonen und ein Ticket-System statt eines festen Teams sind ein Hinweis, dass Ihre Marke abgearbeitet statt gekannt wird.

So geht Caspering vor

Am Anfang steht das Kanal-Audit. Wir sehen uns Ihre Profile, Zahlen und Kommentare an und sagen, wo Resonanz entsteht. Daraus folgt eine Empfehlung für Kanäle und Umfang.

Erst danach schreiben wir das Angebot. Es nennt den Umfang, die Reaktionszeiten, die Kennzahlen und den Berichtsrhythmus. Das Werbebudget führen wir getrennt auf. So wissen Sie, wofür Sie bezahlen, und können nachrechnen, was es gebracht hat.

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